Drucktechniken

Siebdruck

Beim Siebdruck wird die Farbe mit einer Gummirakel durch ein feines Gewebe auf das Papier gedrückt; eine Schablone lässt die Farbe nur an den Bildstellen durch. Jede Farbe erfordert ein eigenes Sieb. Das Ergebnis sind brillante, deckende Farbflächen mit scharfen Kanten.

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Wie ein Siebdruck gedruckt wird – Anschauungsvideo des Museums für Druckkunst Leipzig.

Du möchtest es noch genauer wissen? In einem ausführlichen Werkstattvideo von SWR Handwerkskunst siehst Du jeden Schritt vom Sieb bis zum fertigen Blatt: Wie man einen Siebdruck macht (öffnet YouTube in einem neuen Fenster).

Woran Du einen Siebdruck erkennst

Typisch sind gleichmäßig deckende, leuchtende Farben und harte Konturen. Der Farbauftrag ist spürbar dicker als bei anderen Verfahren und kann leicht glänzen. Mehrfarbige Blätter zeigen sauber übereinanderliegende Farbebenen.

Bedeutende Künstler

Andy Warhol machte den Siebdruck zum Verfahren der Pop Art; auch Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und Keith Haring schufen ikonische Siebdrucke. Bis heute ist die Technik in der Urban- und Plakatkunst weit verbreitet.